Rumänien

Constanca (07.08.2013): Der Hitchhiking-trip und das Hostel waren das Beste

    Da der Weg nach Constanca, das wirklich Schöne war passt es auch zu dem Constanca Bericht. Also ich wollte trampen und Oceana wollte mitkommen. So fragte ich in welche Richtung es nach Rumänien geht und kurze Zeit später standen wir am Stadtrand mit einem Schild mit dem Symbol für Rumänien (RO mit in einem Kreis, wie beim Autokennzeichen). Nach einigen Autos, die stoppten und nur einige Kilometer fuhren, hielt eine junge Familie an. Der Mann meinte sie gehen nach Kavarna also 50km in Richtung Rumänien. Wir stiegen ein und hatten wurden sehr freundlich umsorgt. Dort angekommen erklärte uns der Mann, dass er kurz etwas erledigen muss und dann nochmal schaut ob wir noch da sind. Und falls es so ist würde er uns auch noch die restlichen 80km zur Grenze fahren. Und so war es dann auch. Ca. 40 Minuten später saßen wir wieder im selben Auto. Da er hin und wieder zurück fahren musste gaben wir ein bisschen Spritgeld. An der Grenze haben wir erst einmal eine Flasche Wein gekauft und vor dem Grenzübergang getrunken. Danach sind wir über die Grenze gelaufen. Es war schon spät und es gab nicht mehr viele Autos aber es gab ja Wein. Als der leer war joggte ich nochmal über die Grenze um in Bulgarien noch eine Flasche zu kaufen. Kurz danach hielt dann auch ein LKW mit Fischladung und nahm uns nach Magnalia mit. Nur noch 30 km vom Ziel entfernt nahmen wir dann ein Taxi für 20 Euro und gingen in das Hostel, dass ich gebucht hatte. Oceana hatte auch Glück, dass noch ein Bett im 4-Bett-Zimmer frei war. Sie fuhr am nächsten Morgen nach Bukarest.

    Als ich aufwachte nahm ich glücklich meinen Reisepass in Empfang, der mittlerweile aus Kroatien nach langem Weg eingetroffen war. Ich machte noch einen Strandtag, aber das Meer in Constanca ist nicht so schön. Grünlich und mit einem starken Geruch nach Algen. Aber im Hostel war ein lustiger Japaner, der völlig politisch und sozial unkorrekt für Unterhaltung sorgte. Dinge wie, dass er zwei Polin fragte ob die Frauen in Bukarest geil sind, warum die beiden eigentlich nach dem Strand nicht duschen, weil das doch stinkt und dass alle Straßenhunde hier einfach totgetreten werden sollten waren sehr amüsant. Auch seine Verschwörungstheorien waren genial anzuhören. Abends kochte ein Engländer, der Koch auf einem Luxuskreuzfahrschiff ist, ein schönes malaysisches Curry mit Hähnchen. Nach dem Abendessen brach ich auf um meinen Flug von Kiew nach St. Petersburg am 10. August zu erwischen. Um nach Kiew zu kommen musste ich erst einmal nach Chisinau in Moldavien.