Hoi An (27.1): Liebenswerte vietnamesische Kleinstadt mit Fußgängerzone

    Hoi An ist eine Kleinstadt, die im Vergleich zu all den größeren Städten, die wir auf der Rundreise gesehen hatten, nicht vom Verkehr überläuft. Es gibt sogar eine Fußgängerzone, was für asiatische Städte sehr ungewöhnlich ist. Motorräder sind normalerweise überall. So nahmen wir uns ein Fahrrad und erkundeten die Kleinstadt. Die japanische Brücke, verschiedene Tempel und die kleinen vom französischen Stil geprägten Straßen. Zum Mittagessen fuhren wir über den Fluss und setzten uns an einen Essensstand, wo wir ein typisches Menü gekocht bekamen. Die Frau an dem Stand erzähle uns, dass sie vor zwei Jahren hier einen kleinen Stand aus Bambus und mit einem Palmblätterdach besaß. Jedoch kam ein großer Sturm und fegte alles weg. Und so wartete sie 2 Jahre und verkaufte Kokosnüsse bis ein Stand aus Steinen gebaut wurde.

    Nach einem leckeren Mittagsmenü nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren durch das kleine Städtchen. Die hübschen französischen Kolonialgebäude am Fluss sowie die Vielzahl an Tempeln und asiatischen Gebäuden in der ruhigen Atmosphäre einer Fußgängerzone machten Hoi An zu einem willkommenen Kontrast zu den vietnamesischen Großstädten, die wir bisher gesehen hatten. Auf einer Dachterrasse mit Blick auf den Fluss und die Japanische Brücke tranken wir am Nachmittag einen vietnamesischen Kaffee mit Kondensmilch und Eiswürfeln. Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel gingen wir durch die, von Laternen beleuchteten Gassen zu einem Restaurant und genossen ein schönes Abendessen. Früh ging es zu Bett, da am nächsten morgen um halb 6 ein Taxi zum Flughafen von Da Nang gebucht war.

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