Halong Bucht (22.1-23.1): Die Bucht des „Herabsteigenden Drachen“ (Halong) ist eines der sieben Naturweltwunder

    Von Hanoi aus buchten wir eine Tour in die Halong Bucht, einem der 7 Naturweltwunder. Hanoi bedeutet Stadt des Aufsteigenden Drachen und Halong, Bucht des Herabsteigenden Drachen. Morgens um 8 Uhr holte uns der Minibus ab und wir fuhren drei Stunden bis an den Hafen und gingen an Bord der V’Spirit. Ich war schon 2 Jahre zuvor in der Halong Bucht und damals waren die Boote noch kleiner und in verschiedenen Farben. Dies hat sich leider geändert. Heute müssen alle Boote laut gesetzt weiß gestrichen werden und die großen Schiffe haben die kleinen Dschunken ersetzt. Alle Touranbieter halten an einem Touristenmarkt, wo die Tafel Schokolade ca. 4€ kostet (extrem teuer für Vietnam). Für den wunderschönen Anblick der Halong Bucht lohnt sich das extrem touristische Treiben sowohl auf dem Schiff als auch drumherum.

    Das Mittagessen, dass wir während den eineinhalb Stunden serviert bekamen war sehr reichhaltig und schmackhaft. Es gab frischen Fisch, Papaya-Salat, Hähnchen-Kokosnusscurry und und und. Nachdem wir uns sattgegessen hatten gingen wir auf das Sonnendeck und bewunderten die hunderten kleinen Inseln an denen wir vorbeischipperten. Offiziell gibt es 1969 Inseln. Komischerweise ist dies auch das Geburtsjahr des Volkshelden Ho Chi Minh. Als die Sonne noch herauskam war es ein, wie auch letztes mal schon ein sehr schöner Anblick. Wir stiegen auf ein kleines Beiboot und fuhren vorbei an einem schwimmenden Fischerdorf zu einer Höhle, in der man mit viel Fantasie alle möglichen Tiere und Figuren an den Gesteinsformationen erkennen kann. Lediglich eine Figur ist wirklich deutlich wie man in den Bildern sieht. Später ging es noch an den Strand. Ein steiler Weg führte bis auf den Gipfel der Insel, von wo aus man den Sonnenuntergang über den hunderten Inseln der Bucht sah. Zurück auf dem Boot wurde wieder aufgetischt. Eine Spezialität: In Wodka und Kokosnusswasser gedämpfte Garnelen. Nach dem Abendessen konnte man sich noch beim Tintenfischangeln versuchen und ein älterer Herr fing sogar ein recht stattliches Exemplar.

    Früh ging es zu Bett und früh wurde auch wieder zum Frühstück gerufen. Nach dem Frühstück gingen wir noch Kayak fahren. In eine kleine Bucht, die man nur durch eine Höhle erreichte. Dort kletterten Affen an den steilen Felswänden herum. Danach ging es wieder zurück in den Hafen. Zum Mittagessen rollten wir uns selbst frische Frühlingsrollen mit Reispaper. Die Rückfahrt dauerte ewig, da man uns erst am Hafen warten ließ und dann wieder der Touristenmarkt angefahren wurde. Wäre die Bucht nicht so schön könnte man sich ein wenig über die Touranbieter aufregen. Der Tourguide, den wir informiert hatten, interessierte sich auch nicht dafür, dass wir den Flug verpasst hätten, da wir als letzte am Hotel abgeladen wurden. Glück war nur, dass ich die Flugzeit um 50 Minuten verpeilt hatte.

    Comments are closed.