Yokohama (08.02-10.02): Schneesturm in der zweitgrößten Stadt Japans

    In Yokohama kam ich leider nicht in meiner gewohnten Form an. Nach 7 Monaten, in denen ich sogar eine Nacht im Beduinencamp bei Minusgraden in der Bergwüste von Jordanien überstanden hatte war ich das erste Mal angeschlagen. Der Temperaturunterschied zu Südostasien, ein Schneesturm, gepaart mit dem wenigen Schlaf in Nachtbussen war dann auch für mich zu viel. Und so kam ich mit Fieber in der zweitgrößten Stadt Japans, Yokohama, an. Der Schneesturm der draußen tobte kam ganz Recht, denn ich konnte mich einfach nur erholen. Ich besuchte einen indischen Freund, Madhu, den ich aus dem Badminton in Deutschlang kenne. Er und seine Frau kümmerten sich um mich und versorgten mich mit Tee und gutem indischem Essen.

    Am nächsten Tag wollte ich dann doch noch etwas von Yokohama sehen, denn Madhu hatte sich einiges ausgedacht. So bestaunten wir in Chinatown eine chinesische Neujahrszeremonie, mit den typischen Drachenkostümen unter denen sich mindestens zwei Kostümträger verstecken und als Drachen umherspringen. Danach liefen durch die verschneiten Straßen des Bezirks Mirato Minai 21, übersetzt „Hafen der Zukunft“, vorbei an dem Landmark Tower, Japans höchstem Gebäude, einem in die Stadt integrierten Vergnügungspark und dem Pacifico Convention Center, bis wir dann abends ins Nudelsuppen Museum gingen, wo die Geschichte von Instant-Nudelsuppe erklärt wurde. Nachdem ich mich etwas bei Madhu zuhause ausgeruht hatte ging es wieder in den Nachtbus. Noch immer mit ein wenig Fieber

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