Madurai (21.3): Überwältigender erster Eindruck von Indien und riesiger Hindutempel

    Bei 35 Grad kam ich in Madurai an. Schon davor lernte ein Pärchen aus Neuseeland und Australien kennen, die schon öfters in Indien waren. Wir gingen zusammen typisch indisch essen. Thali, ein vegetarisches Reisgericht mit verschiedenen Soßen. Ich schloss mich ihnen an und sie zeigten mir den Tempel von Madurai, der sehr beeindruckend ist. Leider darf man Innen keine Fotos mit der Kamera machen. Interessant war der Elefant im Innenhof des Tempels, dem man Geld oder Essen geben konnte und der danach mit dem Rüssel den Kopf berührt, als ob er einem segnen wollte. Eigentlich wollte ich in Madurai bleiben, doch die Stadt hatte wirklich nicht sehr viel zu bieten und so entschloss ich mich mit den beiden den Nachtzug nach Mysore zu nehmen. Zuerst im Schlafwagon nach Bangalore und dann im Regionalzug zum Ziel, von dem aus man die Landschaft Indiens und seiner sehr armen ländlichen Bevölkerung bestaunen konnte.

    Madurai war eine recht saubere Stadt für indische Verhältnisse. In der nächsten Zeit sollte ich noch einiges anderes erleben. Abflusskanäle vor den Häuser über die Bretter gelegt werden, Geruch nach Exkrementen, überall wird gepinkelt. Man muss schon ein abgehärteter Reisender sein um das alles zu mögen. Aber natürlich gibt es vieles spannendes zu sehen. Die indische Kultur ist uns noch sehr fremd und interessant, aus den Wäldern erscheinen auf der Busfahrt einfach so wilde Elefanten, die Preise sind extrem günstig, es gibt wildlebende Tiger… insgesamt beeindruckt einem das Ganze schon.

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