Diu (5.4-6.4): Typisch portugiesisches Fischerstädtchen behält den Charme der Kolonialzeit

    Nach einem angenehmen Flug mit Zwischenstopp in Mumbai kam ich in Diu an. Vom Flughafen aus wollten mich ein paar Rikaschahfahrer ziemlich übers Ohr hauen. Also fragte ich einfach eine indische Familie ob sie mich in ihrem Auto mitnehmen. Die Rikschahfahrer waren ganz schön sauer aber Pech gehabt. Wer einem Weltreisenden 20 fache Preise aufdrehen will und nachdem sie enttarnt waren immer noch nicht mit dem Preis runtergehen wollten hat es nicht anders verdient.

    Ich suchte mir ein Guesthouse Nähe des Strandes. Das kleine portugiesische Fischerstädtchen war etwas verschlafen aber ganz gemütlich. Ich kümmerte mich darum, dass ich mit einem Roller in den Sasan Gir Nationalpark fahren konnte, wo die einzigen asiatischen Löwen zu Hause sind. Alle rieten mir ab. Die Straßen zu holprig, der Weg zu weit, die Straße nicht befahrbar bei Nacht. Ich ließ mich nicht beirren. Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Roller ein bisschen durch die Stadt. Nach einem kleinen Stopp bei der Festung ging es zum Strand von Nagoa und dann startete meine spannende Überlandtour zum Nationalpark.

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