Malaysia

Zurück nach Europa (16.2-18.2): Frösche in KL, Strandstopps in Negombo und Dubai

    Malaysias Hauptstadt hatte ich mittlerweile schon dutzende Male gesehen und wusste Bescheid. Ich nahm mir ein günstiges Zimmer in der China Town, wo es am günstigsten ist. Am nächsten Tag aß ich frisch zerlegten Frosch in einem der zahlreichen Restaurants und fuhr dann wieder mit dem Bus zum Flughafen. Weiter nach Colombo mit AirAsia.

    Der Zwischenstopp in Colombo machte richtig Spaß. Ich kam morgens an und musste nachts um 2:00 weiterfliegen. Am Flughafen fragte ich herum, wo ich am besten meine Zeit verbringen sollte. Glücklicherweise traf ich so einen Einheimischen, der mich einfach direkt mitnahm zum Strand von Negombo und mich dort in einer sehr schönen Bar am Strand absetzte. Nach einem kleinen Frühstück schlief ich noch ein paar Stunden unter den Palmen. Mit dem Kellner machte ich aus, dass ich den Tag dort verbringen würde und sie dafür mein Gepäck aufbewahren. Ich konnte sogar eine Dusche nehmen. Den Tag verbrachte ich am Strand, wo mich die Einheimischen manchmal interessiert befragten. Später am Abend ging ich dann in eine andere Bar und lernte ein paar Jungs aus Sri Lanka kennen, die mich dann freundlicherweise später zum Flughafen fuhren. Weiter nach Dubai mit FlyDubai.

    Früh morgens kam ich in Dubai an. Da ich kein Geld für ein Hotel ausgeben wollte, die in Dubai vergleichsweise teuer sind, suchte ich zunächst nach einer Couch in den Shopping Malls, was allerdings an den Securities scheiterte. Dann entschied ich mich in einem Park auf die Bank im Schatten der Palmen zu legen. Ich klappte meine Schlafbrille runter und zack war ich im Tiefschlaf. 4 Stunden später fuhr ich mit dem Bus in den Al Mamzaar Beach Park und tankte ein wenig Sonne.

    Aus Kostengründen entschied ich mich mit Bus und Metro zum Dubai World Central Airport, der ca. 60 km vom Zentrum entfernt liegt. Ein riesiger Fehler! Ich hatte ca. 4 1/2 Stunden Zeit und dachte, das reicht locker. Mit dem Bus zur Metro. 45 Minuten. Mit der Metro zur fast letzten Station an der anderen Seite der Stadt 1h 30min, Zwei Stunden vor Abflug war ich am Flughafenbus, der wie ich mir dachte direkt zum Flughafen fährt. Falsch! Ca. 1 Stunde kurvt er durch das Industriegebiet. Endlich kamen die Haltestellen des Flughafen. Dubai World Central Free Zone 3, Headquater 1 und Headquater 2.

    Ich dachte mir: wo steht hier Departure oder Terminal!? Ich fragte einen anderen Passagier, der mir sagte, dass ich hier raus müsste. Ich ging raus, schaute mich um und stellte mit Horror fest, dass ich 40 Minuten vor Abflug vor der Hauptverwaltung des neuen Flughafens stand, die mitten in der Wüste liegt. Der Bus fuhr weg und außer der Haltestelle war es einfach nur dunkel. Ich hörte ein Auto und rannte so schnell ich konnte mit beiden Händen über dem Kopf winkend auf die Straße um das Auto zu stoppen. Mal wieder Glück, zwei Mitarbeiter der Emirates Airlines brachten mich zum Flughafen wo ich in letzter Sekunde eincheckte. Weil alles an diesem Tag ja so reibungslos lief vergaß ich auch noch mein Handy am Check-in Schalter und musste tausend Formulare ausfüllen bevor ich fliegen konnte. Aber ich hatte es geschafft und saß glücklich im Flieger nach Budapest, wo ich dann die Nacht am Flughafen wartete bis ich um 4:00 Uhr auf meinen Zug ging.

    Kuala Lumpur (31.1-2.2): Zwischenstop in Malaysias Hauptstadt

      Um nach Japan zu gelangen flog ich zunächst von Vietnam nach Kuala Lumpur. In Kuala Lumpur war ich nun schon einige male, da dort das Drehkreuz der Billigfluggesellschaft AirAsia ist. AirAsia hat die letzten drei Jahre den Preis der besten Low Cost Airline der Welt erhalten. Meiner Meinung nach zu recht. Man kann so viel Service buchen wie man will (bis hin zu Sitzen, die man als Bett umfunktionieren kann). So verbrachte ich zwei Nächte im mir altbekannten China Town, wo die Hotels am günstigsten sind. Hier kann man auch ganz spezielle Gerichte probieren. Zum Beispiel sucht man sich einen lebenden Riesenfrosch aus, der dann direkt zubereitet wird. Und die Gerichte sind extrem scharf. Der Aufenthalt war kurz und mit 32 Grad extrem heiß.