Somath (08.4): Gebet in einem der ältesten Hindutempel Indiens
Sasan Nationalpark (06.4-08.4): Das Rückzugsgebiet der einzigen Löwen Asiens
Fahrt durch Gujarat (06.4): Rollerfahrt durch das ländliche Indien – Armut und ein anderes Leben
Diu (5.4-6.4): Typisch portugiesisches Fischerstädtchen behält den Charme der Kolonialzeit
Goa (01.4-4.4): Indiens schönste Strände und Lagunen bieten für jeden das Richtige
Kochi (28-29.3): Fischerstädtchen mit Flaire an der Arabischen See
Aleppy (27.3-28.3): Entspannte Kerala Backwaters Tour auf dem Hausboot – Indisches Leben am Fluss
Thekkadi (26.3-27.3): Tigerreservat und indische Organisationskunst
Ooty (24-26.2): Die vermeintliche Perle der Hill Stations hat nicht viel zu bieten außer den botanischen Garten
Mysore (22.3-24.3): Prunkvoller Maharadscha Palast, Tempel und eine echte indische Stadt
Madurai (21.3): Überwältigender erster Eindruck von Indien und riesiger Hindutempel
Zurück nach Europa (16.2-18.2): Frösche in KL, Strandstopps in Negombo und Dubai
Taipeh (12.2-16.2): Taiwans moderne Wolkenkratzerhauptstadt
Okinawa (10.2-12.2): Die einzige tropische Insel Japans verschlafen
Osaka (10.02): Wer schläft den ganzen Tag im SkyTower!?
Yokohama (08.02-10.02): Schneesturm in der zweitgrößten Stadt Japans
Kyoto (04.02-07.02): Japanisches Weltkulturerbe, Stadt der Geishas und grauenhaftes Wetter
Tokio (02.02-04.02): Die Hauptstadt Japans – Skurril und anders als andere asiatische Länder
Tropisches Inselparadies mit einsamen Traumstränden
Hoi An (27.1): Liebenswerte vietnamesische Kleinstadt mit Fußgängerzone
Phong Nha: Die größte und schönste Höhle der Welt führt einem auf einem Fluss in die glitzernde Welt der Stalagmiten und Stalagtiten
Halong Bucht (22.1-23.1): Die Bucht des „Herabsteigenden Drachen“ (Halong) ist eines der sieben Naturweltwunder
Hanoi (21.1-23.1): Die sagenumwogene Hauptstadt Vietnams bietet französische Kolonialgebäude, Pagoden und Wasserpuppentheater
Vientiane (22.1): Kurzbesuch in der Tempelreichen Hauptstadt von Laos
Luang Prabang (19.1-22.1): Absolute Ruhe, Rollertour zu den Pak Ou Höhlen und Einblicke ins Leben der Mönche in Laos.
Siem Reap (17.1-19.1): Atemberaubende Urwaldtempel von Angkor Wat und Schwimmende Dörfer am Tonle Sap See
Mekong Tour (16.01): Schwimmende Märkte auf der Lebensader Mekong, einem der größten Flüsse Südostasiens
Saigon (13.1-16.1): Einführung in den asiatischen Trubel Vietnams für meine Eltern
Yogjakarta (12.1-13.1): Dschungel-Couchsurfing und imposanter Borobudur Tempel
Indonesien (09.1-13.1): Besuch bei einem Bekannten auf der Vulkaninsel Java
2 Tage Stopover Flüge nach Asien (7.1-9.1): Dubai, Colombo, Kuala Lumpur
Jersusalem, Bethlehem (18.12-19.12): Felsendom, die Geburtskirche Jesus und Weihnachtsprozessionen
Amman (16.12-17.12): Kurzer Aufenthalt in Jordaniens Hauptstadt
Petra (15.12-17.12): In Jordanien befindet sich eines der atemberaubenden Weltwunder der Moderne
Kairo (12.12-15.12): Pyramiden, Chaos und der heftigste Wintereinbruch seit 112 Jahren
Sharm el Sheik (09.12-12.12): Touristenstadt mit tollen Tauchmöglichkeiten
Elat (05.12-08.12): Schnorcheln mit bunten Fischen und viel Sonne am roten Meer
Jerusalem (02.12-05.12): Historische Wiege der Religion
Tel Aviv (29.11-02.12): Israels sonnige Party Hauptstadt
Istanbul (25.11-29.11): Verregnete Kulturhauptstadt am Bosporus
Krakau (23.9-25.9): Die frühere, vom Krieg unversehrte Haupstadt Polens ist nun Weltkulturerbe und Touristenmagnet
Kattowitz(21-23.9): Hauptstadt der Region Schlesien – Zurück in die kälteren Gefielde
Kutaisi (19.09-21.09): Die zweitgrößte Stadt Georgiens
Tiflis (17.9-19.9): In Georgiens Hauptstadt wird Gastfreundlichkeit groß geschrieben
Ausflüge in Aserbaidschan (14.09-17.09): Land des Feuers und der Menschheitsgeschichte
Baku (10.09-16.9): Die Hauptstadt Aserbaidschans – Kontrast der Moderne und Tradition
Bled (08.09): Romantische kleine See-Stadt in den idyllischen Alpen Sloweniens
Ljubljana (07.09): Die lebhafte Hauptstadt des Alpenstaates ist nicht nur schön anzuschauen
Zagreb 2 (02.09-09.09): Zu Besuch bei Nina
Bile Lake, Ukraine (30.08-01.09): Ein typisch ukrainisches Wochenende am See
Kiew (27.8-30.8): Die Stadt der goldenen Klöster und Kathedralen
Moskau (24.08-27.08.13): Russlands Hauptstadt präsentiert sich prunkvoll
St. Petersburg (10.08-27.08): Zum Stipendium in der wohl schönsten russischen Stadt
Kiew (09.08-10.08): Transitaufenthalt bei WG-Kumpel Iaroslav’s Freunden
Chisinau (08.08.2013): Moldawier scheinen Weltmeister im ernste Blicke verteilen
Constanca (07.08.2013): Der Hitchhiking-trip und das Hostel waren das Beste
Varna (05.08-06.08.13): Das ärmsten EU-Land lockt ans Schwarze Meer
Sofia (03.08-05.08.13): Russische Einflüsse im EU-Balkanland
Mezedonien (02.08.13): Das Land der Gauner
Pristina (30.07-01.08.13): Symphatisches Chaos im deutschlandfreundlichen Kosovo
Belgrad(26.07-29.07.13): Gastfreundlichkeit und Hitze in Serbien
Sarajevo(20.07-24.07.13): Lebhafte Stadt trotz Ramadan mit arabischen Einflüssen
Mostar(20.07.13): Sehr kleines Städchen mit der Brücke als Wahrzeichen
Kotor(16.07-18.07.13): In einer Bucht gelegenes Weltkulturerbe ähnlich Dubrovnik aber günstiger
Dubrovnik(12.07-16.07.13): Verdientes Weltkulturerbe an der kroatischen Küste
Tucepi(09.07-12.07.13): Strandstädchen zum Entspannen
Split (09.07.13): Stadt der zwei Seiten
Krka Nationalpark (08.07): Touristisch aber sehenswert
Sibenik (05.07-08.07): Gemütliche Altstadt an der Adria
Biograd na Moru (05.07.2013) – Touristenhochburg und Spezialcamping
Zadar – Entspannt mediterran (02-05.07.2013)
Türkisblaues Naturparadies: Plitvice Seen (01.07)
EU-Beitrittsstimmung in Zagreb (25.06.-30.06.2013)
Pécs (21.06-25.06.2013): Verschlafene Weltkulturerbestadt voller Studenten
Szeged (17.06-21.06.13): Studentenstadt an am Fluss Tisza
Budapest (11.06-17.06.13): Das Parlament als Wahrzeichen thront über der Flut der Donau

Sasan Gir Nationalpark (06.4-08.4): Das Rückzugsgebiet der einzigen Löwen Asiens

    Nach einer anstrengenden Rollerfahrt über die holprigen Straßen Gujarats kam ich in Sasan Gir, dem kleinen Örtchen am Eingang des Gir Löwen Reservats an. Ich suchte mir ein schönes Resort mit Pool, da ich den heißen Tag mit einer schönen Erfrischung verbringen wollte. Am nächsten Morgen sollte man theoretisch um 4 Uhr für die Tickets der 06:30 Safari anstehen. Um 05:20 stellte ich mir den Wecker, machte mich schnell zurecht und stieg auf meinen Roller mit dem ich in die Morgendämmerung losheizte. Vor dem Buchungsbüro war schon reges Treiben. Ich fragte eine Touristin, die zufällig auch aus Deutschland kam, ob ich noch mit einsteigen kann und siehe da, musste ich doch nicht um 04:00 Uhr anstehen. Manche Inder regten sich ein bisschen auf, dass ich erst gekommen war und schon ein Ticket bekam aber mir war das im Halbschlaf egal.

    Wir waren in einem Safari Jeep mit einer indischen Familie und dem offiziellen Guide. Und gleich nach 10 Minuten Fahrt hörte man den Löwen brüllen. Das Gebrüll schallte durch die Steppe des Gir Nationalparks und dann sahen wir in der Ferne. Ein männlicher Löwe lag dort und bewegte sich langsam um sich einen anderen gemütlicheren Platz zu suchen. Dann ging es weiter. Affen, Schakale, sehr viele Sambars und Wild. Und auf einmal streikte unser Jeep. Der Fahrer hatte vergessen zu tanken. Als gäbe es keine Löwen lief er los und kam nach mehr als einer halben Stunde mit zwei Flaschen Benzin zurück. So verloren wir die wertvolle Zeit und konnten keine Löwen mehr sehen.

    Etwas enttäuscht machte ich zusammen mit der deutschen Touristin den Plan, dass wir später noch einmal eine Tour machen würden. Eventuell die Nachmittagstour um 15:30 Uhr. Ich lud sie ein mit mir am Pool zu chillen bis wir wieder zum Ticket Office müssen. Natürlich nahm sie dankend an. Rosie ist Joga Lehrerin und hat eine Schwimmschule. Sie erzählte von der Selbstständigkeit und dass es schwierig ist solche Reisen zu planen. Aber nun hatte sie sich frei genommen und wollte zusammen mit ihrem Freund, der die nächsten Tage auch kommen sollte Indien zu bereisen.

    Ich sprach noch einmal mit dem Hotelmanager und er meinte, dass es viel besser sei die Safari am Morgen zu nehmen. So entschieden wir, dass wir es doch lieber am nächsten Morgen probieren. Und wieder hatte ich Glück und kam um das früh morgens am Buchungsschalter Stehen herum. Rosies Hotel war gegenüber dem Eingang und so konnte ich wieder gemütlich bis kurz vor 6 Uhr schlafen. Dieses Mal konnten wir etwas ganz besonderes beobachten. Den majestätischen Leoparden. Unser Guide war ganz aus dem Häuschen und er meinte, dass er nur ca. alle 2 Monate einen Leoparden sieht obwohl er täglich Safaris hat. Und diesem Mal sei er so nahe wie noch nie. Er war total happy und betonte immer wieder unser Glück. Leider blieb das Glück für die Löwen aus.

    Am Morgen hatte ich einen kalten Kaffee mit Milch und Eiswürfeln getrunken und leider spürte ich den Effekt. Mein Magen machte mir zum zweiten Mal in Indien Probleme. Trotz allem wollte ich zu den Löwen und so ging ich in die Devila Interpretation Zone, wo die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer ist Löwen aus der Nähe zu sehen. Und tatsächlich, hier bekam ich ein paar sehr schöne Shots hin. Danach machte ich mich mit dem Roller wieder auf den Rückweg in das 150 Kilometer entfernte Diu, wo mein Gepäck verstaut war.

    Fahrt durch Gujarat (06.4): Rollerfahrt durch das ländliche Indien – Armut und ein anderes Leben

      Auf den Straßen des Staates Gujarat, die teilweise nicht einmal in Google Maps verzeichnet waren ging es vorbei am wahren Leben Indiens. Gujarat ist der westlichste Staat Indiens und liegt relativ im Norden an der Grenze zu Pakistan. Gujarat trägt auch den Titel Land der Legenden. Viele wichtige Personen wie Mahadma Ghandhiji waren dort. Außerdem steht einer der ältesten Hindutempel in Gujarat. Die asiatischen Löwen passen in dieses Bild der Mythen und Legenden.

      Meine Tour führte mich tatsächlich in die Vergangenheit. Durch mittelalterlich anmutende Dörfer fuhr ich auf gut Glück in Richtung Sasan Gir Nationalpark. Wenn ich kurz anhielt kamen die Leute hergelaufen und starrten mich einfach nur an. Sie konnten sich ja nicht mit mir verständigen, also standen Sie da mit großen Augen und schauten mich einfach nur an. Wenn ich weiterfuhr liefen mir die Kinder winkend hinterher. Ich war eine große Attraktion und für mich war es sehr interessant das Dorfleben Indiens zu sehen. Bis spät in die Nacht fuhr ich auf den holprigen Straßen des Staates Gujarat bis ich mit der Hilfe eines Inders, der dort wohnte, in Sasan Gir, der Stadt am Eingang des Nationalparks, ankam.

      Diu (5.4-6.4): Typisch portugiesisches Fischerstädtchen behält den Charme der Kolonialzeit

        Nach einem angenehmen Flug mit Zwischenstopp in Mumbai kam ich in Diu an. Vom Flughafen aus wollten mich ein paar Rikaschahfahrer ziemlich übers Ohr hauen. Also fragte ich einfach eine indische Familie ob sie mich in ihrem Auto mitnehmen. Die Rikschahfahrer waren ganz schön sauer aber Pech gehabt. Wer einem Weltreisenden 20 fache Preise aufdrehen will und nachdem sie enttarnt waren immer noch nicht mit dem Preis runtergehen wollten hat es nicht anders verdient.

        Ich suchte mir ein Guesthouse Nähe des Strandes. Das kleine portugiesische Fischerstädtchen war etwas verschlafen aber ganz gemütlich. Ich kümmerte mich darum, dass ich mit einem Roller in den Sasan Gir Nationalpark fahren konnte, wo die einzigen asiatischen Löwen zu Hause sind. Alle rieten mir ab. Die Straßen zu holprig, der Weg zu weit, die Straße nicht befahrbar bei Nacht. Ich ließ mich nicht beirren. Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Roller ein bisschen durch die Stadt. Nach einem kleinen Stopp bei der Festung ging es zum Strand von Nagoa und dann startete meine spannende Überlandtour zum Nationalpark.